Soziales Engagement

Hero : FRoSTA AG Verantwortung

Wir engagieren uns - regional und international

Früher gab es bei FRoSTA keine feste Regel, wie viel und wofür wir spenden. Das haben wir 2015 mit einem klaren Bekenntnis geändert: In jedem Jahr spenden wir 2% der Dividendensumme für soziale Projekte, sowohl in der Umgebung unserer Standorte als auch in den Herkunftsländern unserer Zutaten. Wir finden, dass wir für beides Verantwortung tragen.

Das Besondere: alle FRoSTA Mitarbeiter sind über unser Intranet aufgerufen, gemeinnützige Projekte in der Region vorzuschlagen, die unterstützt werden sollen.

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Unser Spendenbudget 2016 in Euro

Kochschule im Klimahaus Bremerhaven

Im Klimahaus in Bremerhaven eröffnete 2015 die FRoSTA Kochschule. Wir wollen uns mit der FRoSTA Kochschule an unserem größten Standort Bremerhaven für ein soziales Projekt engagieren, auch weil Bremerhaven die Stadt in Deutschland mit der höchsten Kinderarmut ist. Hier lernen Kinder kochen - und zwar ohne jegliche Fertigprodukte. Nicht einmal eine fertige Gemüsebrühe kommt in den Rezepten vor.

Dass wir selber Tiefkühlgerichte herstellen, von denen ja viele auch schon fertig sind, sehen wir nicht als Widerspruch an - im Gegenteil: Kinder sollten lernen, wie man zum Beispiel eine frische Tomatensauce macht und warum eine Suppe ohne Brühwürfel viel besser schmeckt. Denn nur wer kochen kann, wird gute Lebensmittel ein Leben lang zu schätzen wissen.

Letztes Jahr entstand die Idee, die Kochschule in Bremerhaven zusätzlich für Kochveranstaltungen mit Flüchtlingen zu nutzen, um einen Beitrag zur Integration zu leisten. Bei 18 Veranstaltungen in 2016 mit insgesamt über 500 Erwachsenen und Kindern aus Eritrea, Syrien, Sudan, Somalia, Irak, Afghanistan und Deutschland haben Menschen miteinander gekocht und gegessen, die sich sonst wahrscheinlich nie begegnet wären.

"Nur wer kochen kann, wird gute Lebensmittel sein Leben lang zu schätzen wissen."
Felix Ahlers
FRoSTA Chefkoch

Engagement in der Region

Unterstützung des Vereins "Rückenwind für Leher Kinder e. V."

Mit einem Teil unseres Budgets unterstützen wir soziale Projekte in der Umgebung unserer vier Werke. Welche genau, entscheiden unsere Mitarbeiter. Jeder kann über das Intranet Projekte vorschlagen und mitbestimmen.

In Bremerhaven ging 2015 die größte Summe an den Verein Rückenwind für Leher Kinder. Hier werden bis zu 70 Kinder aus benachteiligten Familien nachmittags mit einem tollen Programm betreut. Abends gibt es für alle Kinder eine warme Mahlzeit. Unsere Unterstützung ermöglichte dem Verein, wieder eine Vollzeitkraft einzustellen, die sich zusammen mit vielen Ehrenamtlichen um die Kinder kümmert. Die Kollegen aus unserem Werk Elbtal haben beschlossen, den lokalen Sportverein zu unterstützen, der auch eine wichtige Rolle bei der Integration von Flüchtlingskindern spielt. Auch die Kollegen aus Rheintal und Bydgoszcz haben sich für ein Engagement für benachteiligte Kinder entschieden. 

Ausbildungsprojekt in Equador mit Plan International

Seit vielen Jahren kaufen wir unseren Brokkoli in Ecuador, in der Provinz Cotopaxi. Dort wächst er in einer Höhe von über 2000 Metern bei idealem Klima. Die Gemeinden in der Provinz Cotopaxi in Ecuador sind täglich von einem Ausbruch des gleichnamigen Vulkans bedroht. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Beschäftigungssituation junger Menschen.

Zusammen mit Plan International Deutschland möchten wir diese sozioökonomischen Bedingungen verbessern und junge Frauen und Männer in fünf Gemeinden der Region in berufsbildenden Maßnahmen qualifizieren. 200 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, darunter 120 Mädchen, werden im unternehmerischen Handeln geschult und erhalten Zugang zu Mikrokrediten. Die Jugendlichen werden somit bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Geschäftsideen unterstützt. Von der Investition in das Potenzial der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer und die damit verbundenen Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft profitieren alle Mitglieder der fünf Projektgemeinden. Plan International hat bereits in Sambia, Indonesien und Burkina Faso gute Erfahrung mit ähnlichen Projekten gemacht, in denen junge Menschen auf dem Weg in die Gründung eigener kleiner Unternehmen unterstützt werden. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von FRoSTA für dieses Projekt“, sagt Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland. „Ich selber habe in Burkina Faso Jugendliche getroffen, die dadurch eine Ausbildung zur Friseurin, zum Koch und Mechaniker erhalten haben. Eine solche Ausbildung und die Unterstützung bei der Existenzgründung gibt den jungen Frauen und Männern eine wirkliche Berufsperspektive und die Chance für sich und ihre Familien sorgen zu können.“

Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit mit Plan International und werden regelmäßig über den Projektfortschritt berichten.

Bau einer Schule in Peru

Seit vielen Jahren kommt unser grüner Spargel aus Peru. Um die Situation der Arbeiterfamilien zu verbessern haben wir in 2016 die Renovierung und Erweiterung der "Jose Olaya" Schule in der Provinz Virú mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt. Sie wird von rund 250 Kindern besucht.

https://youtu.be/JdWd2_DSYbI

Zusatzstoffmuseum in Hamburg

"Ein Museum für Zusatzstoffe?!" Diese Idee gefiel uns so gut, dass wir Partner und Sponsor des ersten Deutschen Zusatzstoffmuseums wurden. Es eröffnete im Mai 2008 auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes.

Das Museum ist wie ein kleiner Supermarkt aufgebaut. In jeder Produktgruppe werden typische und häufig verwendete Zusätze vorgestellt, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Aromazusätze im Joghurt und die Süßstoffe in Getränken. Außerdem wird erläutert, wie diese Zusätze hergestellt werden, welche Funktion sie haben und ob sie auf der Verpackung deklariert werden müssen. Auch auf eventuelle Nebenwirkungen wird eingegangen.

An der wissenschaftlichen Entwicklung des Museums waren der Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer beteiligt.

"Hier [...] betreiben Niemeyer und seine Kollegen so etwas wie eine renitente Transparenzoffensive - zum Ärger der Industrie."
Zitat aus: DER SPIEGEL (31/2013)